Kriegerin
Marisa (Alina Levshin) ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Marisa hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runtergeht. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz von der 15-jährigen Svenja (Jella Haase), die neu in der Clique ist. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Plötzlich gerät aber Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter, als sie ahnt. David Wnendts eindrückliche Milieustudie (DE 2011) macht deutlich, weshalb sich Jugendliche ohne Perspektiven von rechtsnationalen Parolen einlullen lassen
