kreuz und quer. Der Priester und sein geheimer Sohn

Ein in Österreich hochgeschätzter katholischer Priester und beliebter Seelsorger hinterlässt einen erwachsenen Sohn. Erst am Sterbebett erfährt dieser, dass sein ehemaliger Pfarrer auch sein leiblicher Vater ist. Über 20 Jahre hatte der Priester ein Verhältnis mit der verheirateten Mutter. Das Unglaubliche: Ohne von seinem leiblichen Vater zu wissen , war der Sohn selbst Priester geworden und hatte schliesslich ein Liebesverhältnis mit einer Frau begonnen. Nach jahrelanger Geheimhaltung beschloss er, zu dieser Frau zu stehen. Als er nach seiner Laisierung mitten in den Hochzeitsvorbereitungen war, erfährt er die Wahrheit seiner Herkunft.  Der Film wirft mit diesem drastischen Beispiel grundsätzliche Fragen auf: Warum wird über Kinder katholischer Priester oft geschwiegen? Aus Angst, den beliebten Seelsorger zu verlieren? Und hat ein Priesterkind das Recht darauf zu erfahren, wer sein Vater ist?