Kreuz & Quer. Kinder auf Wunsch

Vor 30 Jahren kam das erste österreichische Retortenbaby zur Welt. Die Prozedur war schon damals umstritten, viele Aspekte sind nach wie vor problematisch. Der Eugenik, behaupten Kritiker, sei dadurch Tür und Tor geöffnet. Doch für immer mehr Paare ist die künstliche Befruchtung, auch unter Zuhilfenahme von in Österreich verbotenen Praktiken wie der Eizellenspende, zunehmend Mittel der Wahl. Peter Beringer hat Paare besucht und sich in den Kliniken umgesehen; in Österreich, wo die Wunschbabyzentren und Kinderwunschkliniken aus dem Boden schiessen, und in Tschechien, wo Praktiken erlaubt sind, vor denen sich der österreichische Gesetzgeber noch fürchtet