Kontext. Papstkinder – die sinnliche Zeit der katholischen Kirche
Was heute undenkbar ist, war früher in der katholischen Kirche Usus: trotz Zölibat hatten Kardinäle und Päpste zahlreiche Kinder. In der Renaissance zeugten diese Geistlichen mit ihren Geliebten Nachkommen, die sie öffentlich präsentierten, mit Adligen verheirateten oder zu Kardinälen ernannten. Wieso akzeptierte die Kirche und die Gesellschaft die päpstlichen Kinder? Wie lebten diese Nachkommen und was weiss man über die Mütter? Im Gespräch beantwortet der Theologe und Philosoph Alois Uhl diese Fragen
