Kontext. Melancholie zwischen Idealisierung und Pathologisierung
Was man einst unter Melancholie verstand, wird heute mit der Diagnose Depression abgedeckt. Eine Gemütskrankheit, die durch Angstzustände, tiefe Traurigkeit und Lebensüberdruss die betroffenen Menschen niederdrückt. Neben der pathologischen hat Aristoteles der Melancholie auch eine idealisierende Komponente zugeschrieben. An einem Symposium verfolgen Fachleute die Spuren dieser besonderen Ambivalenz gegenüber Melancholie und Depression in unserer Kultur
