Kontext. Der Glaube an die Wissenschaft
Im 19. Jahrhundert löste das wissenschaftliche Weltbild im Westen definitiv das magisch-religiöse ab. Nicht nur der Lauf der Planeten oder die Zusammensetzung der Stoffe, sondern auch die Seele des Menschen und der Fortgang der Geschichte sollten ausschliesslich wissenschaftlich begründet werden. Die Folge war eine übersteigerte «Wissenschaftsgläubigkeit». Dabei sollte Glauben ja gerade durch Wissen ersetzt werden. Heute hingegen erodiert dieser Glaube an die Wissenschaft über alle Massen. Wo der goldene Mittelweg liegt, so es ihn gibt, untersucht diese Sendung von Markus Metz und Georg Seesslen
