Katholischer Medienpreis 2002 für Redaktor Josef Osterwalder
(mksbk) Die Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz verleiht den Katholischen Medienpreis 2002 zum neunten Mal und erstmals in die Ostschweiz: Die Auszeichnung geht an den Theologen und Journalisten Josef Osterwalder, seit zwanzig Jahren Redaktor beim „St. Galler Tagblatt“. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen einer Feier in St. Gallen am 28. Juni dieses Jahres.
Mit dieser Ehrung wird das langjährige Schaffen Josef Osterwalders in einem führenden kirchenunabhängigen Presseorgan der Ostschweiz gewürdigt. Es entspricht in hohem Mass den Kriterien des Katholischen Medienpreises: Mit ihm sollen Initiativen hervorgehoben werden, die einen Beitrag im Sinne der Hoffnung des Evangeliums zur öffentlichen Meinung leisten. Der Preisträger versteht es dank seines fundierten theologischen Hintergrunds, in kritisch-aufbauender Haltung kirchliche Verlautbarungen und Selbstvollzüge in grössere Zusammenhänge zu stellen und sie so einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Seine journalistischen Fähigkeiten lassen ihn Kompliziertes einfach und klar darstellen. Als überzeugender Übersetzer und Vermittler wirkt er hilfreich für die Orts- wie Weltkirche.
In St. Gallen 1940 geboren wirkte Josef Osterwalder nach seinem Theologiestudium während sechs Jahren als Pfarrer und Religionslehrer an der ökumenischen Johanneskirche Halden-St. Gallen, die er mit aufbaute. Seit 1982 ist er leitender Redaktor der Stadtredaktion des „St. Galler Tagblatts“. Zahlreiche Buchveröffentlichungen bieten vor allem jungen Eltern Hilfe in der Glaubensweitergabe. Josef Osterwalder ist ausserdem im kulturellen Leben seiner Heimatstadt stark verwurzelt.
Der Katholische Medienpreis 2002 wird am Freitag, 28. Juni 2002, in St. Gallen durch Diözesanbischof Ivo Fürer in einer Feierstunde übergeben.
In den letzten Jahren ging der Katholische Medienpreis an „TV-Schwester“ Ingrid Grave OP (2001), den Westschweizer Journalisten Michel Bavarel (2000), das Projekt der wöchentlichen Sonderseiten „Religion & Gesellschaft“ bzw. „Christ und Welt“ der Vereinigung der Verleger katholischer Zeitungen (1999), die Redaktion „Religion von Schweizer Radio DRS (1998), an die Journalisten Yvan Stern/Philippe Dahinden (1997), an den ehemaligen NZZ-Redaktor Hanno Helbling (1996), an die Filmemacher Reni Mertens/Walter Marti (1995) und an die TV-Schaffenden Jean-Philippe Rapp/Georges Haldas (1994). Der Preis steht im Zusammenhang mit dem jährlich im Mai begangenen „Mediensonntag“. Dieser will die kirchliche Verantwortung im Bereich sozialer Kommunikationsmittel bewusst machen und mit dem Medienopfer die dafür erforderlichen Mittel zusammentragen.
Information: Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz, Postfach 510, 1701 Freiburg, Telefon: +41 (0)26 426 48 31, Fax: +41 (0)26 426 48 30, E-Mail: CHKATHOPRESSE@compuserve.com, Internet: http://www.kath.ch/sbk-ces-cvs/mksbk/default.htm
