Katholische Welt. Völkermord an den Jesiden
Sema ist in Sicherheit. Seit Mai lebt die 33-Jährige Jesidin mit ihren vier Kindern in einem Flüchtlingslager in der Nähe der nordirakischen Stadt Dohuk. Doch die Erinnerungen lassen sie nicht los. Fast drei Jahre lang war sie in Gefangenschaft der Terrororganisation IS. Mehrfach wurde sie als Sklavin verkauft. Ihr Mann und ihr ältester Sohn sind noch vermisst. Furchtbare Dinge hat sie gesehen und erlebt. Drei Jahre sind seit dem Genozid am 3. August 2014 vergangen. Sema sagt, sie betet jeden Tag. Für ihren Mann, für ihren Sohn. Doch was kann Religion bewirken nach einer solchen Katastrophe?
