Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens
Genf, 1964: Der junge Jean Ziegler verspricht Che Guevara, gegen das «kapitalistische Monstrum» zu kämpfen. Seither kennt der streitbare Globalisierungskritiker keine Ruhe. Unermüdlich prangert er als Autor, Soziologe und Experte im Beratenden Ausschuss des UNO-Menschenrechtsrats die Macht der Finanzmanager an und geisselt deren Verantwortung für den Hunger in der Welt. Bei einer Reise nach Kuba, in Begleitung seiner Frau Erica, begegnet er einer Insel im Wandel und sieht plötzlich seine revolutionären Ideen infrage gestellt. Ein hintersinniges Porträt, das Jean Ziegler einfühlsam mit seinen Zweifeln und Widersprüchen konfrontiert
