INTERFILM-Preis geht an den Schweizer Film „Kiki & Tiger“

(medientipp) Die Internationale kirchliche Filmorganisation INTERFILM war vom 13. bis 19. Januar am 24. Filmfestival Max Ophüls in Saarbrücken mit einer Jury präsent. Der mit 3000 Euro dotierte INTERFILM-Preis geht an den Film „Kiki & Tiger“ von Alain Gsponer, Schweiz 2002. Er wurde produziert von der Filmakademie Baden-Württemberg in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen DRS. Der Film hat in Saarbrücken auch den Publikumspreis erhalten und war in der Schweiz im Rahmen der 38. Solothurner Filmtage zu sehen.

Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Freundschaft im Europa der 90er Jahre. Der Albaner Kiki wird von Serben aus dem Kosovo vertrieben und versteckt sich bei seinem besten Freund Tiger, einem in Deutschland aufgewachsenen Serben. Nichts scheint ihre Freundschaft zerstören zu können.

Die Begründung der Jury lautet: „Der Regisseur erzählt präzise und einfühlsam die wahre Geschichte einer berührenden Männerfreundschaft. Im Spannungsfeld traditioneller Rollenmuster und ethnischer Vorurteile am Vorabend des Kosovo-Krieges gelingt es zwei jungen Männern, in Deutschland eine seltene Nähe zu erleben.“

In der Jury von INTERFILM waren Eva Furrer-Haller, Biel (Schweiz), Irina Grassmann, Frankfurt am Main (Deutschland), Jörg Metzinger, Saarbrücken (Deutschland), Michael Kimmel, Wien (Österreich).

Der Preis wurde gesponsert von den drei Saarkirchenkreisen Ottweiler, Saarbrücken und Völklingen.

Information: Geschäftsstelle INTERFILM, Hans Hodel c/o Reformierte Medien, Badenerstr. 69, 8026 Zürich, Telefon: ++41 (0)1 299 33 89, Fax: ++41 (0)1 299 33 91, E-Mail: hans.hodel@ref.ch