In My Room

Armin (Hans Löw) ist nicht glücklich mit seinem Leben, kann sich aber kein anderes vorstellen. Als seine Grossmutter im Sterben liegt, fährt er sofort los. Endlich etwas, das ihn berührt. Als er morgens in seinem Heimatort aufwacht, ist es totenstill. Keine Spur von niemandem. Auf der Suche nach Menschen fährt Armin durch die Strassen der Kleinstadt, in der er aufgewachsen ist. Doch … nichts. Einige Zeit später. Armin hat sich auf das neue Leben ohne Mitmenschen eingestellt. Er baut sich eine Hütte, pflanzt Kartoffeln an und hält Ziegen und Hühner. Armin scheint das neue Leben nicht zu missfallen. Eines Tages trifft er auf den einzigen anderen Menschen ausser ihm, die Finnin Kirsi. Die beiden verbringen Tag und Nacht zusammen, ob aus Angst vor der Einsamkeit oder aus Liebe wird sich zeigen. Bis Kirsi beschliesst weiterzuziehen. Ulrich Köhler erzählt in «In My Room» (DE 2015) eine realistische Geschichte mit einer unrealistischen Prämisse – kein Endzeitdrama, sondern ein Film, der mit Humor über die Liebe zwischen den letzten zwei Menschen erzählt