„Im nahen Osten“

Mit der Reihe „Im nahen Osten“ will ARTE den Vorderen Orient in den Blick nehmen. Sechs Filme, die in Vorgehensweise und Thematik sehr verschieden sind, zeigen etwas vom Alltagsleben und von der Mentalität in Syrien, dem Libanon, Palästina und Israel – Länder, die trotz ständiger Medienpräsenz immer noch weitgehend unbekannt sind: „Terra Incognita“ (Sa, 11.1., 22.30 Uhr) zeigt junge Libanesinnen und Libanesen in Beirut, einer Stadt im stetigen Umbruch, „Sûndûq al dunyâ“ (Opfertod) (Di, 14.1., 23.00 Uhr) kreist in traumwandlerischen Bildern um ein arabisches Familienleben in einem abgeschiedenen Dorf. Vier israelische Filme bilden den Schwerpunkt der Reihe: „Ticket to Jerusalem“ (Fr, 18.1., 20.45 Uhr) erzählt, wie ein Mann in Jerusalem mitten im Krieg mit seinem „ambulanten Kino“ Kinderfilme zeigt, und in „Mother V“ (Die Mutter des Verräters) (Sa, 25.1., 22.30 Uhr) tritt eine Frau im heutigen Israel eine lange Reise an, um ihren Sohn im Gefängnis zu besuchen. „Aaron Cohen`s Debt“ (Eine Nacht im Gefängnis) (Sa, 1.2., 22.30 Uhr) beschreibt, wie ein Unschuldiger ein albtraumartige Nacht in einem Tel Aviver Gefängnis erlebt und „A Trumpet in the Wadi“ (Haifa Story) (Sa, 25.1., 22.30 Uhr) ist eine Komödie über zwei israelische Araberinnen im kosmopolitischen Haifa