Horizonte. Hutmacher mit Chuzpe
Yitzchak Ferster ist ein Unikum. In einem Alter, in dem andere bereits heftig auf die Pension schielen, kocht er den nächsten Deal mit Porto oder Shanghai aus. «Altern» ist für den 64-Jährigen ein Fremdwort. Und «Rente» erst recht. Die Firma Ferster Hats sitzt im Herzen von Mea Shearim, dem ultraorthodoxen Viertel von Jerusalem. Mit seinen schwarz gekleideten und im wahrsten Sinn des Wortes gut behüteten Juden und den kleinen, engen Gassen sieht Mea Sheraim mehr wie ein polnisches Shtetl vor 100 Jahren aus als wie ein Grossstadtviertel. Dabei ist Yitzchak Ferster alles andere als ein Mann von gestern
