Heimat in der Fremde (2/9). Ingrier in Finnland

Die finnisch-stämmigen Ingrier bewohnten jahrhundertelang die Region Ingermanland nahe der finnisch-russischen Grenze. Als das Gebiet nach der Oktoberrevolution Teil der Sowjetunion wurde, begannen Vertreibungen und Umsiedlungen. Die Ingrier fühlten sich sowohl von der Sowjetunion als auch von Finnland verraten. Erst in den 90er-Jahren bot Finnland ihnen an, endgültig nach Finnland zurückzukehren. Der Maler Toivo Rännäli und die Studentin Maria Lakchina sind finnisch-ingrische Rückkehrer. Sie erzählen ihre Geschichte