Grüsse aus Fukushima

Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) begibt sich in einer Lebenskrise nach Japan, um mit der Organisation Clowns4Help die Opfer der atomaren Katastrophe von 2011 zu unterhalten. Dort begegnet sie Satomi (Kaori Momoi), die trotz Warnungen zu ihrem in der Sperrzone gelegenen, verwüsteten Haus zurückkehren will. Marie merkt schnell, dass sie als Clownin keine Hilfe für die Überlebenden ist. Bei ihrer Abreise nach Deutschland entschliesst sie sich dazu, ins Sperrgebiet zurückzukehren und Satomi ihre Hilfe anzubieten. Bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihr und der letzten Geisha Fukushimas. Doris Dörries einfühlsamer Schwarz-Weiss-Film (DE 2016), der in Frankreich unter dem beziehungsreichen Titel «Fukushima mon amour» in die Kinos kam, hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2016. Dort wurde er mit dem Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung ausgezeichnet