Gott und die Welt. Von kleinen Mönchen und bösen Blicken

„Es stimmt nicht, aber ich glaube daran“, sagt der Neapolitaner, wenn er von Magie, Aberglaube, Hexerei und allerlei Mysteriösem im heutigen Alltag Neapels spricht. Das tägliche Leben wird bestimmt von Regeln und Verhaltensweisen, die die Camorra, aber auch böse Geister fernhalten sollen, z.B. mit einem auf dem Dach montierten alten Besen. Solchen Dingen steht die Kirche Neapels skeptisch gegenüber. Dabei hat sie den Stadtbewohnern selbst ein mysteriöses Ritual zu bieten