Gott und die Welt. Leben am Todesstreifen

Nur drei Kilometer liegen Pferdsdorf und Willershausen voneinander entfernt und doch war drei Jahrzehnte lang kein Kontakt möglich. Die beiden Dörfer trennte ein unüberwindliches Hindernis: der Todesstreifen der innerdeutschen Grenze mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen. Dem 84-jährigen Kurt Leinhos kommen noch heute die Tränen, wenn er von der Hoffnungslosigkeit und vom Alltag des Überwachtwerdens im Sperrgebiet erzählt