Glaubensfragen. Triebfeder oder Todsünde?

Neid lässt uns begehren, was uns nicht gehört. Man missgönnt anderen ihr Glück, ihre Schönheit, ihre Jugend, ihren Reichtum oder ihren Erfolg. Viele schämen sich dafür, neidisch zu sein, doch Neid lässt sich kaum unterdrücken. Die westliche Politik betont vor allem das Potenzial, das im Neid steckt: Er kann Ansporn und Fortschrittsmotor sein. Für die katholische Kirche ist der Neid jedoch Todsünde. Und auch in vielen anderen Religionen gilt er als böse und destruktiv