Glauben. Zukunft ungewiss
Mayonnaise aus dem Glas – Fertignahrung wird mittlerweile auch im westafrikanischen Togo immer beliebter. Unübersehbar die riesigen Werbeplakate, die in der Hauptstadt Lomé die neuesten Produkte für den «besten Geschmack» anpreisen. Die zumeist importierten Waren sind für Togos arme Bevölkerung günstig zu haben, denn sie werden in den Herkunftsländern subventioniert. So kostet ein Kilo Reis aus den USA um die 50 Cent, Reis aus einheimischer Produktion dagegen fast 1 Euro. Ein Wettbewerb, bei dem die togolesischen Kleinbauern nicht mithalten können, die lokalen Angebote werden verdrängt. Mit katastrophalen Entwicklungen für die Betroffenen, die in einem Land wie Togo, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, kaum Alternativen haben, um sich und ihre Familie zu versorgen
