Glauben. «Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern …»

Menschen kränken und verletzen einander. Der Schmerz sitzt oft tief, bleibt manchmal ein Leben lang. Einem anderen zu verzeihen, heisst nicht, zu vergessen. Es bedeutet auch nicht, sich zu versöhnen. Das Verzeihen ist ein urchristliches Anliegen, und fällt oft schwer: Wie vergibt man dem Mörder der eigenen Mutter? Wie dem untreuen Ehemann? Dem Autofahrer, der die Tochter auf dem Gewissen hat? Oft müssen Menschen lange und abenteuerliche Wege gehen, um «ihren Schuldigern» zu verzeihen