Glauben. Verlierer der Revolution?
Im Frühjahr 2011 forderten Muslime und Christen gemeinsam auf dem Tahrir-Platz in Kairo den Sturz von Präsident Hosni Mubarak. Viele Demonstranten hatten den Eindruck, dass im «neuen Ägypten» religiöse Unterschiede keine Rolle mehr spielen werden. Doch Angriffe auf kirchliche Einrichtungen und die Benachteiligung der koptischen Minderheit im Land gehen weiter. Der Erfolg der Islamisten bei den Parlamentswahlen lässt zudem viele Kopten an einer guten Zukunft in Ägypten zweifeln
