Glauben. Die Leichtigkeit des Meditierens
Wie lange kann ich still auf meiner Meditationsbank ausharren? Gelingt es mir, auftretende Schmerzen wegzuatmen? Kann ich mich komplett von störenden Gedanken frei machen? Viele Meditierende messen ihre Fortschritte an solchen Äusserlichkeiten. Aber viel wichtiger scheint es zu sein, beim Meditieren Freude zu entwickeln. Wer sich nur quält, findet bestimmt nicht zur ersehnten Ruhe oder gar zur Erleuchtung oder dem Eins-Sein mit dem göttlichen Urgrund, sagen erfahrene Meditationslehrer. Die Kunst sei, Anstrengung und Lockerheit in Balance zu bringen. Das gelte für fernöstliche Meditationsformen genauso wie für christliche
