Glauben. Arbeit als Unterdrückungsmethode – Vor 20 Jahren wurden erstmals NS-Zwangsarbeiter entschädigt
Ein halbes Jahrhundert ging ins Land, bis ehemalige NS-Zwangsarbeiter entschädigt wurden. Erst im März 2000 entstand dafür ein Stiftungsmodell. Deutscher Staat und deutsche Wirtschaft stellten zehn Milliarden Mark zur Verfügung, die auch in Polen verteilt wurden. Die Betroffenen nahmen die späten Entschädigungen unterschiedlich auf. Manche waren in Rüstungsbetriebe verschleppt worden, andere hatten in der Landwirtschaft placken müssen. Mit Zwangsarbeit schlossen die Nazis nicht nur Lücken in der Produktion. Sie war auch ein Unterdrückungsgrund nicht zuletzt ein Mordinstrument
