Geschichte vom Essen

Der Dokumentarist Hans-Dieter Grabe hat in diesem Film auch eigene Erfahrungen mit Hunger und Essen verarbeitet. «Rote Rüben» beschafft sich heimlich ein zehnjähriges Mädchen für seine zwei kranken Brüder. Die Schwester weiss: Wenn sie erwischt wird, warten harte Strafen auf sie. «Hefeklösse» die Freude darüber, wie gut sie ihm schmeckten, obwohl wenige Stunden davor sein Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, hat der damals acht Jahre alte Dokumentarfilmer bis heute nicht vergessen. «Brot» um nichts anderes kreist jahrelang das Denken eines Häftlings. «Vom Sattessen» träumt ein Mann, der zwar genug zu essen hat, dessen zerstörter Körper aber auf die geringste Gewichtszunahme mit unerträglichen Schmerzen reagiert. Grabes Dokfilm-Collage erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Schicksalen