Geisterjagd

Die Erinnerungen an seine Haft im israelischen Moskobiya-Verhörzentrum lassen den palästinensischen Regisseur Raed Andoni nicht los. Um sie zu verarbeiten, organisiert er ein Casting mit Männern – darunter Schauspieler, Handwerker und Architekten –, die einst wie er in Moskobiya inhaftiert waren. Gemeinsam spielen sie ihre Geschichten nach und schlüpfen dabei mal in die Rolle des Opfers, mal in die des Täters. Die Rekonstruktion der traumatischen Gewalt-Erfahrung bringt lange unterdrückte Gefühle zum Vorschein und ist verstörend und berührend zugleich