Fremde Kinder. Kiran
Dokumentarfilm (D 2012). Kiran ist zehn und lebt mit seiner aus Belgien stammenden Mutter in einer Jurte in den französischen Pyrenäen. Die beiden sind Selbstversorger. Kiran weiss, wie man Gemüse anbaut, dafür hat er keine Ahnung, was im Fernsehen läuft und wie man mit einem Computer umgeht. In der anthroposophischen Schule, die er besucht, beten die Kinder die Elemente an und spielen Flöte. Kiran aber sehnt sich nach Dissonanz statt Gleichklang, nach ein bisschen Zoff statt immerwährender Harmonie. Das Porträt eines charismatisches Aussteiger-Kindes, das sich der Frage stellen muss, wie es sein weiteres Leben gestalten möchte
