«Forbidden Voices» gewinnt Menschenrechts-Filmpreis
(medientipp) Der kanadisch-belgische WACC-SIGNIS Menschenrechts-Filmpreis 2012 wird dem Schweizer Dokumentarfilm «Forbidden Voices» verliehen. Die Preisübergabe findet in Anwesenheit von Yoani Sánchez im Mai in Zürich statt.
Mit dem Menschenrechts-Filmpreis der Weltorganisation für Christliche Kommunikation WACC Toronto und der Katholischen Weltorganisation für Kommunikation SIGNIS Brüssel wird seit 2010 ein Dokumentarfilm ausgezeichnet, der in besonderer Weise einen Beitrag zur Bedeutung der Menschenrechte leistet und dabei die Werte reflektiert, die für WACC und SIGNIS prioritär sind.
In «Forbidden Voices» steht die Tätigkeit von drei Bloggerinnen aus drei unterschiedlichen Ländern und Kulturen im Mittelpunkt des Interesses, nämlich Yoani Sánchez in Kuba, Zeng Jinyan in China und Farnaz Seifi im Iran. Mit ihren kritischen Blogs engagieren sie sich für Meinungs- und Pressefreiheit und stellen damit das staatliche Informationsmonopol ihrer Länder in Frage, obwohl sie damit ihr Leben gefährden. «Forbidden Voices» vermittelt einen Einblick in das risikovolle Leben der drei Bloggerinnen und zeigt, wie sie das soziale Netzwerk nutzen, um die Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land zu denunzieren und für das Recht auf freie Meinungsäusserung zu plädieren.
Die Preisübergabe findet in Anwesenheit von Yoani Sánchez, einer der bekanntesten kubanischen Kritikerinnen, am Samstag, 18. Mai 2013 um 11:30 Uhr im Zürcher Kino Riffraff statt.
«Forbidden Voices» erscheint demächst auf DVD.
zum Filmtipp
zur Filmwebsite
«Forbidden Voices» ist am 7. Mai, um 22:55 Uhr auf Arte zu sehen und dann eine Woche online abrufbar.
https://www.medientipp.ch/fernsehen
