Filmfestival Cannes: Preise der Ökumenischen Jury

Am diesjährigen Filmfestival in Cannes vom 9. bis 20. Mai hat die Ökumenische Jury ihren Preis an den iranischen Film „Safar e Gandehar“ von Mohsen Makhmalbaf verliehen. Der Film erzählt die Geschichte einer afghanischen Journalistin, die nach Kanada geflüchtet ist. Sie kehrt in ihr Land zurück, um ihre Schwester vor dem Selbstmord zu bewahren. Die Jury schreibt in ihrer Begründung, dass der Film die Situation der Unterdrückung in Bildern einer unvergesslichen Schönheit schildere. „Tout en dénonçant l´horreur de la guerre et l´oppression des femmes afghanes aujourd´hui, „Safar e Gandehar“ est une parabole d´espérance.“ Eine spezielle Erwähnung erhielt „Pauline et Paulette“ von Lieven Debrauwer (Belgien). Die Jury setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Claudine Roshem-Smith (Frankreich), Gaye Williams Ortiz (USA), Werner Schneider (Deutschland), Adan M. Medrano (USA), Eduardo T. Panik (Brasilien) und Marie Guillet (Frankreich).

„Safar e Gandehar“ im Internet:
http://www.festival-cannes.fr/films/fiche_film.php?langue=6001&id_film=2001861