Fenster zum Sonntag. Zwischen Landidyll und Existenzangst
Innerhalb von 20 Jahren ist nahezu ein Drittel der Landwirtschaftsbetriebe verschwunden. Das sogenannte Bauernsterben geht ungebremst weiter. Allein 2019 mussten 800 Betriebe aufgeben. Andererseits gibt es Landwirte, die ihren Traum leben und am Markt bestehen wollen. Dafür gehen sie Risiken ein, setzen innovative Ideen um und finden Nischen. Als der Jungbauer den Berghof seiner Eltern übernehmen soll, ist ihm schnell klar, dass der Betrieb unrentabel ist. Für die Zukunft setzt er alles auf eine Karte und beginnt mit der Zucht von exotischen Tieren. Die Liebe zu Kirschen und seltenen Obstsorten eröffnet für eine Bauernfamilie aus dem Schaffhauserland neue Perspektiven. Mit ihren in Vergessenheit geratenen Früchten finden sie eine Marktlücke. Doch eine Gewissheit, dass das Konzept aufgeht und der Betrieb wirtschaftlich arbeitet, gibt es nicht. Die Spannung zwischen Landidyll und Existenzkampf bleibt
