Fenster zum Sonntag. Vom Geheimdienst schikaniert

Asya Kyburz wächst hinter dem Eisernen Vorhang im tief kommunistischen Armenien auf. In der Schule lernt sie mit Kalaschnikows zu schiessen und wird durch Schläge zu besseren Leistungen angetrieben. Mit 20 wird Asya ungewollt schwanger und heiratet ihren Freund. Bald stellt sich heraus, dass ihr Ehemann Alkoholprobleme hat. Er wird immer gewalttätiger und die Ärzte diagnostizieren bei ihm Schizophrenie. Als der Geheimdienst Asya die Scheidung verbietet, droht er, auch ihr Haus mit einem Panzer platt zu walzen, falls die Familie nicht freiwillig auszieht. In den folgenden Jahren eskaliert die häusliche Gewalt. Asya lebt unter permanenter Bedrohung – durch den Ehemann und den Geheimdienst. Letztendlich gelingt Asya die Flucht und sie landet mit ihren Söhnen in der Schweiz. Nach harzigen ersten Jahren taucht die Polizei bei Asya zu Hause mit einer Hiobsbotschaft auf: «Ihr Sohn ist tot.»