Fenster zum Sonntag. Lange Nächte, kurze Tage
Am Morgen, beim Verlassen des Hauses, ist es nicht mehr stockdunkel und bei der Rückkehr am Abend setzt die Dämmerung bereits wieder später ein. Obwohl der Frühling naht, haben das fehlende Licht und der oft dichte Nebel ihre Spuren hinterlassen. Die Stimmung ist gedämpft. Wer hat sich da in den vergangenen Wochen nicht zwischendurch mal gewünscht, während dieser Zeit einfach zu verreisen oder einen Winterschlaf zu machen? Dass die trübe Jahreszeit auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, steht ausser Frage. Begriffe wie Winterdepression, Winterblues oder Vitamin D-Mangel sind uns bestens geläufig. Doch nicht immer ist es der Winter, der die Tage schwer macht. Von Schlaflosigkeit geplagt, werden Nächte unerträglich lang. Nachtschichten am Arbeitsplatz oder nächtliches Wachen am Bett einer kranken Person bringen den Schlafrhythmus ebenfalls durcheinander
