Feature. Jagdgesellschaft – Hetzkampagnen und Ränkespiele in Österreich
Die exzessive Jagdlust der Habsburger ist legendär. Männerbündlerisch und exklusiv sei die Jagd; bis heute habe sie alle Attribute einer feudalistischen Gesellschaft, erklären Wissenschaftler. Wer die österreichische Jagdgesellschaft kritisiert, wird schnell gemobbt und verklagt: Das hat Martin Balluch, Physiker, Philosoph und Tierethiker dutzende Male erlebt. Tabubrechende Hetzkampagnen durchziehen aber viele Ebenen der österreichischen Gesellschaft. Die Auseinandersetzungen zwischen Rechtspopulisten und liberalen Demokraten bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016. Uwe Sailer, Datenforensiker und pensionierter Polizist, wehrt sich, enttarnt sie. Im Focus des digitalen Spurenjägers stehen die rechtspopulistische FPÖ und Burschenschaften. Dabei wird er selbst zum Gejagten. Mit unzähligen Strafverfahren hat ihn die Freiheitliche Partei Österreichs eingedeckt
