Feature. Der Tod kommt aus der Ferne

Im afghanischen Kunduz beobachten Soldaten vor flimmernden Bildschirmen drei Afghanen auf deren Weg durch die Nacht, 150 Kilometer entfernt. Die 2000 Meter über den Afghanen schwebendie Heron-Drohne schickt die Bilder in den Container. Noch ist die Drohne unbewaffnet. Aber die Bundeswehr will neue, grössere, bewaffnete Drohnen – zur Aufklärung und zum Angriff. Die US-Armee hat mit Drohnen bislang etwa 400 Angriffe auf mutmassliche Taliban geflogen. Mehrere Tausend Menschen starben, darunter eine erhebliche Zahl Zivilisten. Wie werden Drohnen den Krieg der Zukunft verändern, wie die Überwachten, de Soldaten und wie das Völkerrecht?