Fahrstuhl zum Schafott (Ascenseur pour l’échafaud)
Julien Tavernier (Maurice Ronet) erschiesst seinen Chef, den Ehemann seiner Geliebten Florence (Jeanne Moreau), in dessen Büro und lässt die Tat wie einen Selbstmord aussehen. Doch kaum draussen bemerkt er, dass er ein verräterisches Indiz hinterlassen hat. Unbemerkt geht er zurück in das verlassene Bürogebäude – und bleibt dort im Fahrstuhl stecken. Während Florence nach Julien sucht, stiehlt ein junges Paar das Auto des Mörders. Die abenteuerliche Spritztour der beiden endet in einem Hotel, wo sie unter Juliens Namen ein Zimmer anmieten und sich mit einem deutschen Ehepaar anfreunden. Als das Diebespaar sich in der Nacht mit deren Wagen davonmachen will, wird es von den Deutschen überrascht. Im Affekt erschiesst der Autodieb das Ehepaar mit einem Revolver, den er im Auto gefunden hat, und flüchtet mit seiner Freundin. Mit seinem Langfilmdebüt «Fahrstuhl zum Schafott» (FR 1957) gelang Louis Malle gleich zu Beginn seiner Karriere ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague
