Evangelische Perspektiven. Schamanismus zwischen Heilkunst, Coaching und Religion
In verschiedenen Kulturen gehen die schamanischen Traditionen davon aus, dass eine immaterielle «Anderswelt» existiert. Ein Schamane kann durch erlernte Rituale und Werkzeuge in diese Anderswelt reisen, um beispielsweise zu heilen. Umso verlockender der Gedanke, selbst als Schamane diese Anderswelt für seinen Alltag zu nutzen. Der Österreicher Kurt Fenkart praktiziert diesen westlichen Schamanismus. Nach einer Lebenskrise hat der ehemalige Finanzbeamte bei Schamanen verschiedener Erdteile gelernt, sein Wissen gibt er heute in Seminaren weiter. Brückenbauer wie er vermitteln zwischen westlich-aufgeklärtem und vielfach ursprünglicherem schamanischen Wissen. Etwa wie es in Hawaii praktiziert wird. Der hawaiianische Schamanismus steht ganz unter dem Aloha Spirit, was soviel bedeutet wie «Liebe». Gelehrt wird dieser Schamanismus auch im Kalani Retreat. Das spirituelle Zentrum für Tanz, Kunst und Meditation liegt auf Big Island unweit des Vulkans Mauna Kea
