Essay. Das Auge Gottes
Ein Mann streift durch Europa und denkt. Seine Orte: Rom, Kreuzberg, San Sebastian, Tunis. Naja, Tunis nur beinahe, das wäre ja nicht Europa … Ein Filmprojekt soll realisiert werden. Aber bald ist das nicht mehr so wichtig. Männer mit irgendwie bekannten Namen tauchen auf, einer heisst Horn, einer Brock, Groys und Sloterdijk zwei andere. Auch die Namen Badiou, Agamben tauchen auf, obwohl Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen rein zufällig sind. Ein andermal spricht man über Miroslav Klose, Trump wird Präsident und Griechenland ist noch immer in der Krise, während moussierender Sommerwein den Durst löscht und allenthalben der Sinn platzt. Ein deliranter Reigen abendländischen Denkens, ein «Theorieroman» ohne Theorie und wenig Roman
