Eine ganz normale Familie (Ordinary People)

Die bürgerliche Familie Jarrett pflegt zwischen Golfplatz und teurem College ein vermeintlich harmonisches Leben, das aber durch den Tod des ältesten Sohns Buck (Scott Doebler) sehr belastet wird. Buck ist bei einem Segelausflug ums Leben gekommen, sein jüngerer Brüder Conrad (Timothy Hutton) überlebte. Die Mutter (Mary Tyler Moore) macht ihn für das Unglück verantwortlich und auch Conrad hat starke Schuldgefühle. Nach einem Selbstmordversuch kommt er in eine Therapie und vertraut dem behandelnden Psychiater seine Ängste an. Die Mutter versucht mit eisernem Willen, die Fassade einer ganz normalen Familie aufrechtzuerhalten und entfremdet sich von ihrem Mann Calvin (Donald Sutherland) immer mehr. Nach und nach zerbricht das Familienidyll. Robert Redfords Regiedebüt (US 1980) war in sechs Kategorien für den Oscar nominiert und wurde letztlich mit vier Oscars ausgezeichnet