Ein guter Grund zu Feiern. Allerheiligen mit Pater Nikodemus Schnabel

Brände löschen ist nicht die einzige Aufgabe der Berufsfeuerwehr. Pater Nikodemus verbringt einen Tag in der Feuerwache in Würzburg, um den Alltag der Feuerwehrleute kennenzulernen. Die Einsatzhose über die Stiefel gestülpt, Jacke und Helm griffbereit – wenn die Alarmglocke schrillt, muss alles schnell gehen. In der Zeit zwischen den Einsätzen heisst es für Pater Nikodemus nicht nur warten, sondern trainieren. Ausrüstungscheck, Erste-Hilfe-Übungen und Dienstsport zehren an den Kräften und bringen Nikodemus zum Nachdenken: In Notsituationen anderen Menschen helfen zu können, erfordert persönlichen Einsatz. Im Christentum gilt die Bereitschaft, sein eigenes Leben – gemäss dem Beispiel Jesu – in den Dienst anderer Menschen zu stellen, als ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe. An Allerheiligen gedenkt die Kirche Menschen, die das vorbildlich getan haben. Doch wenn Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert und attackiert werden, ist das Ausdruck mangelnder Wertschätzung für diesen Dienst an der Gesellschaft