Eckpunkt. Ich jammere, also bin ich

Zu jammern gibt es eigentlich immer was: über die bösen Männer, die zickigen Frauen, den öden Job, den verregneten Sommer. Ein bisschen Rumjammern über eigentlich harmlose Dinge kann entlastend sein und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Doch viele bleiben im Jammern stecken, als hätte ihre „Lebensschallplatte“ einen Sprung. Nicht nur, dass sie ihrer Umwelt damit gewaltig auf die Nerven gehen – das Jammern hält sie auch in einer passiven Opferrolle gefangen