Echtes Leben. Diagnose unheilbar – Was am Ende zählt

Im Februar 2016 bekommt Ines Volkmann mit 47 Jahren die Diagnose Gebärmutterhalskrebs im fortgeschrittenen Stadium. Zwölf Stunden dauert die Operation. Alles wird ihr aus dem Unterleib entfernt – nur den Krebs bekommen die Ärzte nicht zu fassen. Der medizinische Status lautet: Unheilbar! Das heisst: Ines Volkmann wartet auf den Tod. Doch niemand kann ihr sagen, wann der Krebs wiederkommt, wann sie sterben muss. In drei Monaten, in einem Jahr, in zwei Jahren? «Ich fühle mich wie eine tickende Zeitbombe, die irgendwann hochgeht.» Der Film begleitet Ines Volkmann mehrere Monate. Zwischen den CT-Untersuchungen versucht sie, so etwas wie Alltag zu leben und ihre Todesangst zu verdrängen. Sie geht arbeiten, macht Sport, verbringt Zeit mit Familie und Freunden, lenkt sich ab, so gut sie kann. Ines hat keine Wahl. Sie muss ihr Schicksal annehmen. Pragmatismus hilft. Sie plant ihre eigene Beerdigung. Doch der Krebs zwingt sie auch, ihr bisheriges Leben zu reflektieren