«Dr. Ketel» gewinnt Interfilm-Preis
(medientipp) Am 33. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken zeichnete die Interfilm-Jury Linus de Paoli für «Dr. Ketel» aus.
Der Film erzählt von einem ehemaligen Pfleger, der sich nachts auf den Strassen um die medizinische Versorgung von Unterprivilegierten kümmert. Er pflegt und heilt da, wo kein Hausarzt hinkommt und schreckt dafür auch nicht vor Einbruch und Medikamentendiebstahl zurück.
Die Interfilm-Jury «erkennt in diesem Film einen unkonventionellen und inspirierenden Umgang mit den Themen Heil und Heilung, Gut und Böse, Gerecht und Ungerecht, ohne dass eindimensionale Lösungen angeboten werden.» «Dr. Ketel» sei ein aussergewöhnlicher Film, der im souveränen Mix verschiedener Stile ein ebenso realistisches wie fiktionales Bild der Gesellschaft zeichne.
Diese Meinung teilten die Mitglieder der Jury: Dr. Friedrich Brandi-Hinrichs (Deutschland), Christine Ris (Schweiz), Wolf-Dieter Scheid (Deutschland) und Peter F. Stucki (Schweiz). Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wird gestiftet vom Spenderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Saarbrücken-Schafbrücke und dem Filmkulturellen Zentrum der EKD im GEP.
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