Doppelpunkt. Zu viel Mundart? Zu wenig Mundart?
Ein Genfer Nationalrat beklagte sich kürzlich, er lebe seit kurzem in Bern und könne mit seinem mühsam erlernten Hochdeutsch nichts anfangen. Die vorherrschende Mundart in der Deutschschweiz schliesse Welsche, Tessiner, aber auch Migranten aus, schrieb er weiter. Erboste Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten. Was ist am Vorwurf dran, dass Mundart eine Vielzahl von Menschen vom Deutschschweizer Alltagsleben ausschliesst?
