Doppelpunkt. Stimmen aus dem rätischen Kongo oder Wer spricht noch romanisch?
Wenn man die ersten Resultate der letzten Volkszählung für bare Münze nimmt, ist die Zahl der rätoromanisch sprechenden Schweizerinnen und Schweizer weiter zurückgegangen. Entsprechend war denn auch die Alarmstimmung in der offiziellen Rumantschia. Doch steht es wirklich so schlimm, oder ist man mit den alten Fragen im Formular einfach einer neuen Realität nicht gerecht geworden: der selbstverständlichen Zweisprachigkeit der Romaninnen und Romanen? Woran misst sich die Vitalität einer Sprache?
