DokThema. Hilfe aus Bayern für syrische Christen
Wo einst lebendige christliche Gemeinden in Syrien das Leben prägten, stehen heute Ruinen, verlassene Häuser und dazwischen uralte Kirchen, die bis in die römische Antike zurückreichen. Seit dem Beginn des syrischen Bürgerkrieges 2011 haben hunderttausende Christen ihre Heimat Richtung Europa verlassen oder sind umgekommen. Die wenigsten Flüchtlinge wollen nach dem Ende des Krieges zurückkehren. Setzt sich dieser Trend fort, dann droht einer der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt der Untergang. Vor allem orientalische Christen in aller Welt beobachten diese Entwicklung mit grösster Sorge. Paulus Kurt stammt aus dem Südosten der Türkei. Ende der 1970er-Jahre floh er als Jugendlicher mit seiner Familie nach Deutschland. Die Bürgerkriegsbilder aus Syrien erschütterten ihn zutiefst. 2017 gründet er mit Mitstreitern in Bayern eine kleine Hilfsorganisation, die sich für notleidende Menschen einsetzt – unabhängig von ihrem Glauben
