DOK. Falsche Geständnisse – US-Verhörmethode mit drastischen Folgen
Die meisten der Geständnisse sind zustande gekommen, weil die Polizeibeamten eine umstrittene Vernehmungsmethode angewendet haben, die so genannte Reid-Methode. Entwickelt wurde die Methode bereits 1948 von John Reid, einem Polizeibeamten aus Chicago. Die Reid-Methode gehört zu den erfolgreichsten Verhörtechniken überhaupt – aber sie birgt die Gefahr, falsche Geständnisse zu erzeugen. Im Film «Falsche Geständnisse» wird die Reid-Methode erklärt. Ein ehemaliger Polizeibeamter erzählt, wie er bei Befragungen immer wieder erlebt hat, dass unschuldige Menschen so weit gebracht werden konnten, dass sie ein Verbrechen gestehen. Diese Menschen wiederum erzählen von ihren Erinnerungen an den Verhörraum, wo sie von der Aussenwelt abgeschnitten und von Beamten bedrängt, irgendwann das sagten, was diese hören wollten – und was damit ihr eigenes Leben für Jahre oder vielleicht für immer veränderte
