DOK. Das Schweigen der Vögel
George Gilliéron ist pensionierter Lehrer und Hobby-Ornithologe. Er beobachtete die Vogelpopulationen in seiner Umgebung schon als Kind. Mit 15 Jahren hat er angefangen, in einem Notizheft alle Vögel zu notieren, die er beobachten konnte. Jetzt kann er auf eine beeindruckende Chronik zurückgreifen. «Hier, wo heute das Maisfeld ist, hatten damals vier bis fünf Lerchen ihr Territorium und man konnte sie singen hören», sagt er. Heute sei das ganz anders. Still sei es, beinahe ausgestorben. Sie waren die Boten des Frühsommers schlechthin: Die Feldlerche, der Kuckuck oder die Nachtigall. Doch ihr Gesang ist von den Wiesen und Feldern verschwunden. Kaum jemand bemerkt das. Wer diese Vögel noch nie richtig wahrgenommen hat, vermisst sie auch nicht. Wie kam es soweit? Im Dokumentarfilm «Das Schweigen der Vögel» gehen die Autoren den Gründen nach
