DOK. Das Fenster zum Abfallberg
Als der Filmemacher Salvo Manzone nach einem längeren Aufenthalt in Paris in seine Heimatstadt Palermo zurückkehrt, entdeckt er, dass sich vor seinem Fenster ein enormer Müllberg gebildet hat. Er wundert sich, dass es ausser ihm offenbar niemanden so richtig stört: Seine Nachbarn zucken nur die Schulter oder beschuldigen sich gegenseitig, und auch die Behörden sagen ihm, da könne man leider nichts machen. Doch für Manzone wird sein zugemüllter Hinterhof eine Art Obsession. Er beobachtet Tag und Nacht, was sich auf dieser Müllhalde gegenüber seiner Wohnung abspielt. Manzone beginnt nachzuforschen und trifft auf Behörden, die unfähig sind, die Müllmisere in den Griff zu kriegen. Den Müllberg vor seinem Fenster sieht er auch als eine Metapher seiner Stadt, der Insel Sizilien und der ganzen Welt, die immer mehr zugemüllt wird
