Die schwarze Windmühle (The Black Windmill)

Der kleine Sohn des britischen Agenten John Tarrant (Michael Caine) wird entführt. Die Kidnapper fordern 517’075 Pfund in Rohdiamanten. Bei den Verhandlungen muss Tarrant feststellen, dass sich die Entführer in den Interna des Geheimdienstes erstaunlich gut auskennen. Offensichtlich gibt es unter seinen Kollegen einen Verräter, der ein doppeltes Spiel treibt. Kommt dazu, dass sich sein Vorgesetzter, der hypernervöse, zwangsneurotische und gefühllose Bürokrat Cedric Harper (Donald Pleasence), wenig Interesse daran zeigt, seinem Mann die Hilfe zukommen zu lassen, die er braucht, um seinen Sohn aus den Händen der Gangster zu befreien. So alleingelassen muss Tarrant, hinter dessen professionellem Pokerface heftige Rachegefühle brodeln, zwischen London, Paris und Sussex eine Intrige aufdröseln, die weit über die Entführung seines Kindes hinausreicht. Mit «The Black Windmill» (GB 1973) schuf Routinier Don Siegel einen komplexen Agententhriller, in dem sich ein junger Agent in einem undurchdringlichen Gestrüpp von Lügen, doppelten Böden und Intrigen behaupten muss