Die Neue Zeit. Nach dem Krieg (1/6)
1963 in New York: Der berühmte Architekt Walter Gropius (August Diehl) trifft die feministische Journalistin Stine Branderup (Trine Dyrholm), die ihm vorwirft, die Frauen am staatlichen Bauhaus unterdrückt zu haben. Banderup bohrt nach und will vom inzwischen 80 Jahre alten Gropius, der seit 1944 amerikanischer Staatsbürger ist, wissen, warum die Frauen in die Weberei mussten und nicht Malerei studieren durften. Gropius wehrt sich gegen den Vorwurf der Diskriminierung und beginnt, ihr von den Anfangsjahren des Staatlichen Bauhauses in Weimar zu erzählen: dort werden die alten Lehrstuhlinhaber mit avantgardistischen Kollegen konfrontiert, die die Kunst dem nationalistischen und piefigen Milieu entreissen möchten. Unter den vielen neuen Studenten aus dem In- und Ausland ist auch die Rostocker Professorentochter Dörte Helm (Anna Maria Mühe), die unter dem Geist des Bauhauses ihre bürgerlichen Normen abwirft und sich jeglichen Einschränkungen widersetzt. Gropius unterstützt sie dabei. Die konservative Bürgerschaft ist schockiert und formiert sich zum Kampf
