Die Neue Zeit. Die Märzgefallenen (3/6)
Dörte (Anna Maria Mühe) fährt nach Rostock, um ihrem Vater mitzuteilen, dass sie sich zum Verbleib am Bauhaus entschieden hat. Dem gefallen die sichtbaren Veränderungen seiner Tochter überhaupt nicht. Doch er räumt ein, dass er ungeachtet ihres Bubikopfes die eigenständige Art seiner Tochter zu schätzen weiss. Zurück in Weimar erlebt Dörte gemeinsam mit ihren Kommilitonen hautnah die Kämpfe zwischen Kommunisten und den nationalistischen Freikorps. In dem sogenannten Kapp-Putsch sterben auch Studenten. Gropius (August Diehl) ist überzeugt, dass die Schule und ihre Studenten unpolitisch bleiben müssen, da man das Ende dieses Putsches nicht absehen kann. Er droht, jeden Studenten zu exmatrikulieren, der sich politisch äussert. Der Kapp-Putsch wird nach drei Tagen durch den deutschlandweiten Generalstreik beendet. In Weimar werden die Toten, die sogenannten Märzgefallenen, beerdigt. Dörte widersetzt sich Gropius‘ Anweisung und druckt heimlich Flugblätter. Sie wird dabei erwischt, und Gropius spricht ein Machtwort: Die ehrgeizige Studentin wird exmatrikuliert
